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Informationen zum EEG 2012

Gesetzliche Kappung auf 70% der Anlagenleistung


—> Keine Verluste mit SOLPLUS Wechselrichtern
—> Effektives Energiemanagement nutzt weiterhin 100 % der installierten AC-Leistung der Anlage

Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni 2011 das Gesetz zur Neuregelung des Rechtsrahmens für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien beschlossen, das zum 1. Januar 2012 in Kraft tritt.

Der Ausbau der Photovoltaik hat in Deutschland stark zugenommen. Deshalb müssen die erneuerbaren Energien eine tragende Rolle in der Stromversorgung übernehmen und zur Netz- und Systemsicherheit beitragen. Mit Inkrafttreten der Novellierung des EEG zum 1. Januar 2012 werden alle Betreiber von Photovoltaikanlagen zur Sicherung der Netzstabilität in die Pflicht genommen. Unterschiede gibt es nur bei den verschiedenen Leistungsklassen.

PV-Anlagen über 100 kW

Bereits seit dem 1.1.2011 muss die Leistung von Anlagen mit einer installierten Leistung von über 100 kW ferngesteuert durch den Netzbetreiber reduzierbar sein. Altanlagen müssen bis zum 01.07.2012 nachgerüstet werden.

Anlagen von 30 kW – 100 kW

Anlagen mit 30 – 100 kW installierter Leistung müssen ferngesteuert durch den Netzbetreiber regelbar sein. Anlagen, die nach dem 01.01.2009 in Betrieb genommen wurden, müssen bis 01.01.2014 nachgerüstet werden. Laut EEG 2012 ist die Regelbarkeit der installierten Anlagenleistung durch den Netzbetreiber nicht genau festgelegt, deshalb liegt die Realisierung dieser Anforderung beim Hersteller selbst:

Der Netzbetreiber hat die Möglichkeit bei den SOLPLUS Wechselrichtern direkt über die SOLPLUS+ Software eine Leistungsbegrenzung einzustellen.

Anlagen bis 30 kW

Anlagen bis 30 kW müssen ab dem 1.1.2012 entweder pauschal bei 70% der installierten Leistung abgeregelt werden, d.h. dem Anlagenbetreiber entgeht die überschüssige Anlagenleistung, ODER der erzeugte überschüssige Strom wird im Haus oder auf dem Grundstück selbst verbraucht.

Aus diesen Verpflichtungen entstehende Mehrkosten trägt der Anlagenbetreiber. Erfüllt er die gesetzlichen Vorgaben nicht, erlischt die Vergütungspflicht des Netzbetreibers.

Mehrertrag für Solutronic-Kunden durch intelligentes Energiemanagement

SOLPLUS Wechselrichter bedienen bereits jetzt die neu erhobenen Forderungen des Gesetzgebers. Energiemanagement ist mit der aktuellen Firmware bei allen Wechselrichtern von Solutronic kostengünstig möglich, Altgeräte sind durch Aufspielen der neuen Firmware einfach nachzurüsten. Für den Endverbraucher gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Forderungen des Gesetzgebers nachzukommen.

Wie Sie weiterhin 100% Ihrer Anlagenleistung nutzen können

Die pauschale Kappung der Leistungsspitzen verursacht Verluste, die Sie mit den SOLPLUS Wechselrichtern nicht hinnehmen müssen. Solutronic bietet bereits heute drei Möglichkeiten, am vereinfachten Einspeisemanagement teilzunehmen. Die pauschale Begrenzung auf 70 % und somit der Verlust von 30 % der Nennleistung der Anlage sind mit den SOLPLUS Wechselrichtern kein Thema.

Sie haben folgende Möglichkeiten:

1. Eigenverbrauch bei Erreichen von 70 % der Anlagenleistung
- in aktueller Firmware integriert, keine Zusatzkosten -

Bei Erreichen von 70 % der programmierten Anlagenleistung werden automatisch Stromverbraucher im Haus zugeschaltet und nutzen den überschüssigen Strom, der nicht eingespeist werden darf.

2. Energiemanagement über SOLPLUS+
- in aktueller Firmware, keine Zusatzkosten -

Die hauseigene Software SOLPLUS+ bietet die Möglichkeit des bedarfsgerechten Energiemanagements in jedem Haushalt. Der Eigenverbrauch wird erfasst und gesteuert. Verbraucher können unter unterschiedlichen Bedingungen automatisch zu- oder abgeschaltet werden. U.a. sind diese Bedingungen: Erreichen einer bestimmten Uhrzeit mit einer bestimmten Einschaltdauer, Erreichen einer definierten PV-Leistung mit Festlegung einer leistungsabhängigen Abschaltschwelle, Zuschaltung des Verbrauchers bei Erreichen einer bestimmten Temperaturschwelle. Die genaue Beschreibung finden Sie in unserem Energiemanagement Flyer.

3. SOLCOMOBOX mit Power Reduction Card
- Kostenintensive Lösung, nur für große Anlagen zu empfehlen –

Wird bereits bei Anlagen über 100 kW zur Leistungsreduktion eingesetzt und bietet dem Energieversorger bei Leistungsspitzen die Möglichkeit, Photovoltaikanlagen auf 0, 30, 60 oder 100 % der Nennleistung fern zu steuern.“

Mit diesen Möglichkeiten muss keine Anlage mit SOLPLUS Wechselrichtern pauschal auf 70 % begrenzt werden.